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Stücke

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Alle diese Stücke können gerne neu inszeniert und gespielt werden. Die Aufführungsrechte liegen, wo nicht anders vermerkt, bei Christoph Fellmann. Vor einer allfälligen Neuproduktion werden die Stücke durch den Autor durchgesehen und überarbeitet. Anfragen für vollständige Stücktexte bitte per Mail.

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"Hello, It's Me"

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Duett für eine Schauspielerin und einen Welthit

Frei zur Uraufführung

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"Die grosse Menschenschau"

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Die Welt ist beängstigend und surreal und grotesk. Sie ist voller seltsamer Menschen, und einige von ihnen sind
an der Macht, haben viel Geld oder sonst einen guten Grund, dass wir es mit ihnen zu tun bekommen. Um die Welt der politischen Einflüsterer, der wirtschaftlichen Hasardeure, der bärtigen Terroristen, der smoothen It-Girls oder der hippiesken Krypto-Brainies und überhaupt unsere aktuelle Lage ein bisschen besser zu verstehen, gibt es
die grosse Menschenschau. Dabei handelt es sich um eine ständig wachsende Sammlung von Monologen,
in denen real existierende Influencer:innen des Weltgeschehens ihr Denken und Handeln vorstellen. 

Dies sind die aktuellen Exponate:

James Howells, der seine Bitcoins leider in den Müll warf

Kayla, die lieber über ihren Retreat in Aspen spricht als über ihren Film

Kerry Thornley, der eine Verschwörung erfand und sie dann selber glaubte

Nayeon, die im Metaverse weiterlebt

Rebekah Mercer, die viel Geld in Donald Trump investierte

Rachel Dolezal, die Schwarz sein wollte

Paul Singer, der bei bankrotten Staaten deren Schulden einklagte

Hu Tao, die das chinesische Sozialkreditsystem umsetzte

Ingemar, der beim Selfiemachen tödlich verunfallte

Larry Fink, der die grösste Geldanlegerfirma der Welt gründete und doch unbekannt blieb

John de Mol, der die Realität mit der Reality austauschte

Hannah Upp, die dreimal ihre Identität verlor

Heikki Väänäänen, der die Welt in happy und unhappy einteilte

Salita, die Social Media von Penissen und Enthauptungen säubert

Mohammed, der mit Ayn Rand im Gepäck nach Europa fuhr

Wladislaw Surkow, der für Wladimir Putin die nötige politische Realität erschuf

Simon Ourian, der die Menschen schöner (und erfolgreicher) macht

Die grosse Menschenschau ist als Ausstellung zu sehen mit Lebend-Exponaten, aber auch in digitalen Zoom-,
VR- und Podcastformaten. Die ersten 14 Monologe sind hier als Buch erschienen.
Neue Texte sind für Herbst 2023 in Vorbereitung. 

(seit 2018; Regie: Damiàn Dlaboha, Dramaturgie: Béla Rothenbühler; Musik: David Inauen;
Bühne & Kostüme: Elke Mulders.)

"David Lynch würde sich eine Zigarette anzünden." (kulturteil.ch)

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"The Fairy Queen"

 

Ein Waldtheater frei nach Henry Purcell und William Shakespeare

 

Zwei Insektenforscher brechen in den Wald auf, um eine bestimmte Käferart vor dem Aussterben zu retten: Der Julodimorpha bakewelli ist eine Unterart des Prachtskäfers. 1980 beobachteten Zoologen erstmals, wie ein männliches Exemplar des Käfers versuchte, mit einer weggeworfenen Bierflasche zu kopulieren. Versuche bestätigten, dass die Männchen tatsächlich die Flaschen eines bestimmten Bierherstellers mit den Weibchen ihrer Gattung verwechselten und deswegen im Begriff waren auszusterben. Dieser tragikomischen Verflechtung zwischen Natur und Kultur – und vielen weiteren kleinen Tragikomödien des Anthropozäns – begegnen die zwei Forscher auf ihrer Expedition durch den Wald. Es zeigt sich: Nicht nur der Prachtskäfer hat ein Wahrnehmungsproblem im Reich der Feenkönigin. Die Forscher geraten auf einen seltsamen Trip durch eine übergriffige Tier- und Pflanzenwelt, die die menschliche und körperliche Identität der Forscher in Frage stellt und tiefgreifend verändert. The Fairy Queen ist ein Stück über die Rolle des Menschen in der Welt, über seine speziäre und sexuelle Identität und über seine zeitgenössische Sehnsucht, doch wieder ein Teil der Natur zu sein.


(Uraufführung am 8. März 2022, Südpol Luzern; Regie: Nina Halpern, Dramaturgie: Béla Rothenbühler;
Musik: Laura Livers; Bühne: Christof Bühler; Kostüme: Birgit Künzler; Licht & Technik: Remo Merz;
Grafik: Nicole Brugger; Regieassistenz: Enya Müller & Julia Steiner.)

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"Bieber sah mich mit weit offenen Augen fragend an. Ich hätte gerne gewusst, was er in diesem Moment sah.
Einen Mann, der stumm nickte? Und ich stellte mir vor, wie ich in diesem Moment in diesem Wald stand.
Was seltsam war, denn ich stand ja in diesem Wald. Ich versuchte mich zu konzentrieren. Da war ein Rauschen
im Wald, oder in meiner Vorstellung vom Wald. Ich nickte."
(Beutler in "The Fairy Queen")

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"Apocalypse Now
(and I feel fine)"

 

Eine Krisenklimakomödie

 

Das wollten wir doch gar nicht, dass das Klima kaputt geht. Das war doch niemals unsere Absicht, dass all die Orang-Utans in den Wäldern verbrennen. Wie ist denn das jetzt passiert. Da muss doch irgendwas passiert sein. Wenn wir das jetzt so sehen, ist das doch nicht das, was wir sehen wollten. Das ist doch was ganz was anderes. Das ist doch nicht das. Woher kommt denn jetzt plötzlich dieser Hurrikan, das kann doch nicht sein. Und woher kommt dieses Wasser, was haben wir dem denn getan, dass das jetzt so kommt, das Wasser. Wir sind doch selbst aus Wasser, was hat denn jetzt das Wasser auf einmal gegen uns. Wir hatten doch mal Prognosen, was ist denn jetzt damit. Das geht doch nicht. Das können die Heuschrecken doch nicht machen. Doch nicht mit uns. Kann da mal jemand. Das kann doch so nicht. Das ist doch. Das ist doch nicht das, was wir wollten.

Dies ist eine so kurze wie surreale Geschichte der Klimakrise. Sie basiert auf historischen Fakten. Sie erzählt, wie das passieren konnte – wie wir wurden, was wir sind. Apokalyptiker eben.


(Uraufführung am 10. September 2021, Altes Krematorium Luzern, Fetter Vetter & Oma Hommage;
Regie: Damiàn Dlaboha, Dramaturgie: Béla Rothenbühler; Musik: Sweet Old; Bühne: Elke Mulders;
Kotüme: Birgit Künzler; Licht: Markus Güdel; Ton: Tobias Stritt; Grafik: Line Rime und Sam Steiner;
Regieassstenz: Catherine Claessen.)

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"Wie wir sterben vor Angst, wir könnten etwas verpassen, wenn wir sterben."

(Ein Mensch in "Apocalypse Now (and I feel fine)")

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"They Shoot Horses, Don't They?"

 

Frei nach Horace McCoy

 

Tanzpaare tanzen im Kreis. Eins ums andere fällt zurück, bricht zusammen. Die anderen halten sich auf den Beinen. Die Musik treibt. Sie zerrt und tröstet. Die Tanzpaare sind glücklich. Die Bar ist offen. Die Zukunft ist ein offenes Parkett. Die Tanzfläche ist erweitert. Sie dehnt sich aus, sie stretcht sich in die Unendlichkeit. Die Schrittfolge sitzt. Die Kondition ist gut, die Herzfrequenz stabil. Die grosse Chance kommt, sie kommt schon morgen. Weil sie immer morgen kommt. Der Tanz ist jetzt. Wir spüren das Prickeln. Es ist da. Es kündigt an, was passieren muss und wird.


(Uraufführung am 15. September 2020, Südpol Luzern, Theater Aeternam; Regie: Ursula Hildebrand,
Musik: Martina Lussi, Choreografie: Shinichi Iova-Koga, Ausstattung: Nina Steinemann, Licht: Karl Egli,
Video: Marco Sieber, Stoffrechte: Rowohlt Verlag, Hamburg.)

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"Die schwarze Spinne"

 

Ein Stück Bauernsterben frei nach Jeremias Gotthelf


(Uraufführung am 24. Mai 2019, Schwingplatz Allweg, Ennetmoos NW, Regie: Ursula Hildebrand,
Musik: Peter Estermann, Ausstattung: Nina Steinemann, Produktion: Jana Avanzini & Anna Balbi.)

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"All In"

 

Ein Pokerstück


(Uraufführung am 3. März 2020, Kleintheater Luzern, Regie: Manuel Kühne.)

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"Müllers"

 

Eine Theater-Sitcom für vier Schauspieler und eine Bühne

 

Als theatrale Eingreiftruppe bringen Müllers aktuelle News auf die Theaterbühne und in das Leben von Familie Müller aus der Mittelschweiz. Jede Episode dieser politischen Theater-Sitcom wird schnell geschrieben, schnell geprobt und schnell gespielt. Müllers sind das Instant-Theater für unsere verrückte Welt.


(2 Staffeln, 2019-2022, Südpol Luzern, Regie: Sophie Stierle,
Musik: Blind Butcher, Ausstattung: Nina Steinemann).

 

Download Episode 1, feat. Boris Johnson

Download Episode 2, feat. Covid-19

Episode 3 (ABGESAGT)

Download Staffel 2, Episode 1, feat. Angela Merkel

Download Staffel 2, Episode 2, feat. Wladimir Putin

Download Staffel 2, Episode 3, feat. Miles Routledge

Download Staffel 2, Episode 4, feat. Elvis Presley

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Theater rostfrei

Für die junge Luzerner/Berner Truppe rostfrei entstanden zwischen 2011 und 2015 drei Stücke. 

"I Feel Like God and

I Wish I Was" 

 

basierend auf Originaldokumenten aus vier School Shootings in den USA

(Uraufführung am 21. September 2011, Südpol Luzern; Regie: Livio Andreina. Ausgezeichnet mit dem Zentralschweizer Theatertextpreis 2011).

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"Too Small to Fail" 

 

Stück über Revolutions- und Protestbewegungen der Gegenwart, z.T. basierend auf Originaldokumenten (Uraufführung am 25. September 2013, Südpol Luzern; Regie: Livio Andreina).

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"I've Seen the Future, Baby"

 

über die Katastrophensehnsucht unserer Zeit

(Uraufführung am 28. November 2015, Theaterpavillon Luzern, Regie: Livio Andreina).

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Kinderstücke

 

Für die Zwischenbühne Horw entstanden zwischen 2003 und 2015 sieben neue Spielfassungen von Klassikern der Kinder- und Jugendliteratur. Die Schweizer Mundart kann auf Wunsch gerne ins Deutsche übertragen werden.

"Tom Sawyer"

 

nach Mark Twain

(Uraufführung im Dezember 2015, Zwischenbühne Horw, Regie: Ursula Hildebrand).

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"D Schneekönigin"

 

nach Hans Christian Andersen

(Uraufführung im Dezember 2013, Zwischenbühne Horw, Regie: Marco Sieber).

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"De Zauberer vo Oz"

nach Frank L. Baum

(Uraufführung im Dezember 2011, Zwischenbühne Horw, Regie: Ursula Hildebrand).

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"Krabat"

 

nach Otfried Preussler

(Uraufführung im Dezember 2009, Zwischenbühne Horw, Regie: Susanne Vonarburg).

Autorenrechte beim Thienemann Verlag.

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"Peter Pan"

 

nach James M. Barrie

(Uraufführung im Dezember 2007, Zwischenbühne Horw, Regie: Reto Ambauen).

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"Don Quijote"

 

nach Miguel de Cervantes

(Uraufführung im Dezember 2015, Zwischenbühne Horw, Regie: Reto Ambauen).

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"Momo"

 

nach Michael Ende

(Uraufführung im Dezember 2015, Zwischenbühne Horw, Regie: Reto Ambauen).

Autorenrechte beim Thienemann Verlag.

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"Visit Pyöngyang!"

 

Eine vierteilige Soap zum 50. Geburtstag des Kleintheaters Luzern (Uraufführung ab 21. April 2018,
Kleintheater Luzern, Regie: Reto Ambauen, Musik: Christov Rolla).

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"Verschwinde"

 

Theatertext nach dem Monolog «Vom Verschwinden» von Erwin Koch (Uraufführung am 20. März  2019, Voralpentheater  Luzern, Regie: Reto Ambauen, Musik: Christov Rolla). Autorenrechte bei Erwin Koch und Christoph Fellmann.

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"Tatort: Fräulein Degen ist tot"

 

Theatertour im Historischen Museum Luzern (2017-2019). Wissenschaftliche Recherche: Sibylle Gerber.

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"Wayfarin' Strangers"

 

Ein sehnsüchtiges Stationentheater an der Luzerner Baselstrasse

(Uraufführung am 18. Mai 2016, verschiedene Spielorte, Regie: Manuel Kühne). 

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"Gott ist ein Anderer"

 

Freilichtspiel zum 400. Geburtstag des Frauenklosters St. Klara in Stans

(Uraufführung am 13. Juni 2015, Klostergarten St. Klara, Regie: Ursula Hildebrand, Musik: Christov Rolla).

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"Bartleby"

 

Bühnenfassung nach der Novelle "Bartleby der Schreiber" von Herman Melville

(Uraufführung am 30. Dezember 2010, Zwischenbühne Horw, Regie: Marco Sieber,
Musik: Urs Emmengger / Mark Hollis). 

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